Linux-Zertifizierungen

  • Urspruenglicher Autor: Dirk Deimeke
  • Urspruengliches Datum: 02.09.2011

Da ich gerade von einem Kollegen gefragt wurde, dachte ich, dass das auch etwas fuer dieses Blog sei.

Ich halte nicht viel von Zertifizierungen, da sie nur eine Momentaufnahme sind und nichts ueber die – meiner Meinung nach – viel wichtigere Erfahrung sagen. Und ich hatte mit vielen Leuten zu tun, die alle Zertifikate hatten, die man sich vorstellen kann, aber keine Ahnung davon, wie man das Wissen anwenden soll.

Eine Liste der Linux-Zertifizierungen findet sich in der Wikipedia.

Ich dachte, das SUSE-Zertifizierungsprogramm waere eingestellt worden.

Wenn man die Wahl hat, wuerde ich etwas machen, was von Herstellern unabhaengig ist, damit kommt nur das LPIC in Frage. Red Hat macht auch gute Zertifizierungen, ich weiss aber nicht wie anerkannt die ausserhalb der „Red Hat Welt“ sind.

Linux Professional Institute (Wikipedia)

Fuer die 101 und die 102 brauchst man sich als erfahrener Linuxnutzer vermutlich noch nicht einmal vorzubereiten. Die Pruefung kann man bei der LPI Academy simulieren.

Level 2, Pruefungen 201 und 202, brauchen etwas Vorbereitung, sind aber gut schaffbar.

Level 3 benoetigt intensive Vorbereitung und eine Entscheidung, in welche Richtung man gehen moechte.

Auf der Wikipedia-Seite finden sich unten einige Literaturtipps.

Im Linuxmagazin gab es mal eine Vorbereitungsreihe zum Level 1, die mittlerweile komplett online verfuegbar ist. Ob das alles noch den Stand der heutigen Pruefungen widerspiegelt, weiss ich nicht.

Du kannst Dich dort, in der Linux Magazin Academy, auch Online (gegen Geld) vorbereiten.

Auf den offiziellen Seiten des LPI e.V. und des Linux Professional Institutes gibt es auch noch brauchbare Informationen.

Ein geldsparender Tipp ist, die Pruefungen auf einem Open-Source-Event abzulegen, in Deutschland ist das auf sehr vielen Veranstaltungen moeglich.

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